Montag, 25. Juli 2011

Wohin soll uns das führen?

Seit dem Wochenende ist ganz Norwegen in Trauer und fragt sich weshalb so viele Menschen ihr Leben verlieren mussten. Aber nicht nur die Menschen in dem skandinavischen Land sind wegen der beiden hinterhältigen und brutalen Terroranschläge entsetzt, sondern auch der Rest der Welt.

Keiner kann verstehen, weshalb ein derart unauffälliger Mann plötzlich eine so schreckliche Tat plante und durchführte. Ich ebenso wenig. Aber wir müssen lernen dies zu verstehen und aus diesen Schlussfolgerungen ein Konzept entwickeln, dass zum einen ein derartiges menschenfeindliches Gedankengut nicht verbreitet wird und zum anderen, dass es nicht mehr zu solch schlimmen Bluttaten kommt. Dass die Gewalt und der Hass auf bestimmte ethnische Gruppen, Mitglieder verschiedener Religionen und anderer Teile der Bevölkerung ein Ende findet.

Hass und Gewalt, aus und durch ideologischen Fanatismus und/oder religiöser Überzeugung haben der Welt noch nie einen Gefallen getan. Es kam nie etwas Gutes dabei heraus. Nur Mord, elend und noch mehr Hass und Gewalt. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Nationalsozialismus. Diese abscheuliche und menschenverachtende Weltanschauung brachte einen Völkermord der mehrere Millionen Menschen das Leben kostete, einen Krieg in dem über 50 Millionen Menschen starben, großteils bis komplett zerstörte Städte, Vertreibung von vielen Millionen Menschen, sowie Verstümmelungen, Hungertod, noch mehr Hass und die Spaltung Europas in zwei Blöcke.

Trotz all dem Schrecken die solche extremistischen Ideologien bringen, verbreiten sich diese immer noch weiter. Und deshalb sollten wir uns Mal die Frage stellen, wohin uns dies führen soll? Wollen wir uns gegenseitig umbringen bis es keine Menschen mehr auf der Erde leben oder kommen wir endlich einmal zur Vernunft und leben in Frieden?

Donnerstag, 9. Juni 2011

Ratschläge


Immer wieder kann ich mir von irgendwelchen Leuten ihre dämlichen Ratschläge anhören. Sie fragen nicht einmal, ob ich den Scheiß hören will. Nein, sie müssen es mir unbedingt vor die Nase reiben, wie ich das oder dies machen soll. Oder das ich was weis ich was machen soll.

Es geht mir auf die Nerven. Ich will’s ja gar nicht Mal hören. Manchmal frag ich mich, ob bestimmte Menschen nichts Besseres zu tun haben, als mir ihre dämlichen Ratschläge zu geben, die mich kein bisschen interessieren.

Und an all Nervensegen: Ich höre euch nicht zu! Und ich schenke euren Ratschlägen keine Beachtung! Also, hört damit auf und lasst mich in Ruhe.

Freitag, 3. Juni 2011

Das Internet kastriert die Sprache


LOL, BB, AFK, FYI, GG, GJ, IRL und Co beherrscht unsere Sprache im Netz. Aber nicht nur da. Mittlerweile auch schon im realen Leben. Bei Konversationen von Angesicht zu Angesicht. Und es wird immer mehr. Nicht nur, dass wir keine ganzen Wörter mehr benützen, es entfällt auch noch jegliche Grammatik, Rechtschreibung und leider auch zum Teil die Satzstellung.

Das ganze ist peinlich und ist für jegliche Sprache, egal ob Deutsch, Englisch und andere, nichts weiter als eine Kastration der Sprache. Die letzten Tausend Jahre entwickelte sich die Sprache weiter. Aber seit dem Aufkommen des Internets stumpft sie weiter ab. Wir stießen unserer eigenen Sprache einen Pfahl in die Brust und bohren diesen jeden Tag weiter hinein. Hin und wieder drehen wir diesen um den Todeskampf unserer Kommunikationsmethode qualvoller zu machen.

Dienstag, 31. Mai 2011

Der Fall Jukic


Der nächste Skandal erschüttert die österreichische Sportwelt. Der Schwimmstar Dink Jukic hat einen Dopingtest verweigert. Wie er meint, aus Hygienischen gründen, da diese nicht ausreichend vorhanden waren.

Ich bezweifle das, denn eine staatliche Dopingbehörde wird ja wohl darauf achten, dass sie die notwendigen Hygienevorschriften einhält und auf den körperlichen Schutz des Sportlers achtet. Immerhin ist dort ein gut geschultes Personal tätig, die wissen was sie tun und niemandem eine Infektion bescheren.

Allerdings möchte ich Dinko Jukic nicht vorverurteilen. Das wäre Moralisch nicht richtig.

Sollte es stimmen, dass die Notwendige Hygiene nicht gegeben war, dann hat Jukic absolut richtig gehandelt und sollte demnach auch nicht verurteilt werden. Allerdings wenn dies nicht stimmt, dann muss man sich fragen, ob Jukic etwas zu verbergen hat.

Ich persönlich hoffe, dass der Schwimmstar die Wahrheit gesagt hat und diesen Test wirklich zu seinem eignen Schutz, also Schutz vor einer möglichen Infektion, verweigert hat. Wenn nicht, wäre dies die zweite Erniedrigung für den österreichischen Sport, nach der Schande von Hütteldorf, innerhalb von nicht einmal einem Monat.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Das wahre Gesicht

Gestern zeigte die FPÖ Mal wieder zu welcher Gesinnung sie nahe steht. In Amstetten wurde gestern die Ehrenbürgerschaft Hitlers aberkannt. Sämtliche Parteien stimmten zu. Ausgenommen die Blauen. Die FPÖ enthielt sich der Stimme.
Kann man damit sagen, dass diese Partei der NS-Ideologie gar nicht so ablehnend gegenüber steht? Macht euch selbst eine Meinung:
http://derstandard.at/1304552748038/Hitler-als-Ehrenbuerger-FPOe-enthielt-sich-bei-Abstimmung-im-Gemeinderat
http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/665076/HitlerEhrenbuergerschaft_Heftige-Kritik-an-FPOe?_vl_backlink=/home/index.do

Montag, 23. Mai 2011

Es muss endlich Konsequenzen geben


Gestern war ein Tag der Schande. Eine Schande, die dem österreichischen Fußball, aber auch dem Fußball im Allgemeinen erheblichen Schaden zu gefügt hat. Die Schande von der die Rede ist, ist keine geringere als das gestrige Derby, als Hunderte Ultras aus dem Westsektor des Hanappi-Stadion das Spielfeld stürmten. Sie attackierten ihre eigenen Spieler und versuchten auf die der gegnerischen Mannschaft, der Austria Wien,  sowie auf deren Fans auf der anderen Seite des Spielfeldes los zu gehen.

Dies passierte nicht zum ersten Mal. Es kommt alle Jahre wieder ein Mal vor. Man lobt sich immer mit der tollen Fanarbeit, doch an Tagen wie Gestern sieht man, dass diese nichts bringt. Es gibt zu wenige Konsequenzen. Selbst nach Ereignissen wie beim Derby wird nichts unternommen um derartige, wie aber auch andere unnötige Aktionen zu verhindern.

Dieses Versäumnis ist eine absolut fahrlässige Handlung, die Randale und Gewalt in Stadien zulässt. Die Verantwortlichen, Bundesliga und Vereine, müssen endlich handeln und für Konsequenzen sorgen. Hooligans und andere gewaltbereite Personen müssen so schnell als möglich aus den Stadien Österreichs verbannt werden.

Sollten die Verantwortlichen nichts unternehmen, muss der Staat eingreifen. Denn wer zahlt das Polizeiaufgebot? Es ist der Staat mit seinen Steuerzahlern. Es sind Ausgaben, die auch anderweitig gut eingesetzt werden könnten.

Allerdings ist die Verbannung gewaltbereiter Fans aus den Stadien nur ein Teil der Lösung. Denn man muss auch untersuchen wie ein Mensch zu so einem Störenfried wird und verhindern, dass es zur Entstehung von großen Massen an gewaltbereiten Fangrupierungen kommt. Folgt dies nicht, verlagert sich das Problem nur. In den Stadien ist es zwar sicher, aber dafür kommt es dann vermehrt auf Straßen, Gassen und Plätzen, sowie auch vor dem Stadion zu Massenschlägereien und Sachbeschädigungen in einem größeren Ausmaß. Deshalb muss die Bundesliga mitsamt ihren Vereinen mit dem Staat und ihren Sicherheitsbehörden zusammen arbeiten.

Natürlich ist dies ein langwieriger und durchaus schwieriger Prozess, deren Früchte erst in Jahren zu sehen und zu spüren sein werden. Womöglich dauert es auch über ein Jahrzehnt um dieses Problem richtig in den Griff zu bekommen. Aber dafür haben wir dann sichere Stadien mit Fans, mit richtigen Fans, die ins Stadion kommen um ihre Mannschaft spielen zu sehen und um ihr Team zum Sieg an zu feuern.

Um dies zu erreichen, muss es Druck geben. Druck von den wirklichen Fans, Druck von der Bevölkerung, die sagt, dass wir das einfach nicht mehr haben wollen. Immerhin ist es ja Schade, wenn man sich ein Ticket kauft und das Spiel wird dann nach einer halben Stunde abgebrochen. Selbst wenn das Geld zurück erstattet wird, ist es dennoch Schade um die so sinnlos verschwendete Zeit.