Wieder einmal muss sich die Republik Österreich der Schande
aussetzen, dass in der Hofburg die Rechten, Faschisten und Neonazi zu ihrem
Ball treffen. In keinem anderen Land der Welt gibt es derartiges. Doch als ob
dies nicht schon genug ist, muss man sich heuer noch mehr für diese
Alpenrepublik, die immer mehr zu einer Bananenrepublik wird, schämen. Die
Polizei lässt die Innenstadt weiträumig absperren und verhängt ein
Vermummungsverbot.
Freitag, 24. Januar 2014
Sonntag, 19. Januar 2014
Neue Debatte über Sinnhaftigkeit des Bundesrats
Schon oft wurde über die Sinnhaftigkeit des Bundesrats
diskutiert. Nun löste Nationalratspräsidentin Barbara Prammer mit ihrem
Vorschlag die zweite Kammer abzuschaffen und dessen Aufgaben an die Landtage zu
übergeben eine neue Diskussion über dieses Problem ins Rollen.
Zustimmung bekommt sie von ÖVP, Grüne, Team Stronach und den
Neos. Nur die FPÖ ist dagegen. Die Blauen sind weiterhin dafür, dass
Sesselwärmer das Geld von Steuerzahlern verschwenden.
„Ich bin der Meinung, dass wir jene Aufgaben, die derzeit
der Bundesrat innehat, den Landtagen direkt übertragen sollten“, sagte die
Nationalratspräsidentin. Ihrer Vorstellung zur Folge würden die Beschlüsse des
Nationalrats nicht mehr in den Bundesrat gelangen, sondern direkt zu den neun
Landtagen, die daraufhin entweder zustimmen oder ablehnen. Bei einer Ablehnung
müsste sich der Nationalrat nochmals mit dem Bundesgesetz befassen.
„Der Bundesrat ist jene Einrichtung, über die die Länder ihr
in der Verfassung verbrieftes Recht zur Mitwirkung an der Bundesgesetzgebung
wahrnehmen“, sagte Karlheinz Kopf, der Zweite Nationalratspräsident. Dieser sei
für die Diskussion offen. Aus diesem Grund seien es „primär die Länder, mit
denen man eine Neugestaltung ihrer Mitwirkungsmöglichkeit“ besprächen müsse. „Wir
sollten diese Frage daher unter Einbindung der Länder in der demnächst
einzurichtenden parlamentarischen Enquetekommission zur Demokratiereform neben
der Frage der Direktdemokratie als eigenen Punkt ernsthaft behandeln“, sagte
er.
Sonntag, 29. Dezember 2013
Die Aufgeblähtheit des politischen Systems
Wie aufgebläht das politische
System in Österreich ist, erkennt man gut in Wien. Die Bundeshauptstadt mit
1,714 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 414,87 Km² sowie einer
Bevölkerungsdichte von 4.132 je Quadratkilometer, braucht ganze 23 Bezirke. Im
Vergleich zu anderen Großstädten ist dies immens.
Hamburg hingegen, 1,8 Millionen Einwohner, kommt mit nur sieben Bezirken aus. Berlin, Flächen- und Einwohnermäßig etwa doppelt so groß und einer Bevölkerungsdichte von 4.000 Einwohnern pro Quadratkilometer, brauchen nur 12 Bezirke. Oder New York City, mit über acht Millionen Einwohnern, schafft es mit nur FÜNF Bezirken zu Recht zu kommen. Aber warum muss sich dann ein Ort wie Wien in 23 Stadtteile gliedern?
Man könnte noch mehr Vergleiche zu New York ziehen. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass die Innere Stadt, Wiens erster Bezirk, kleiner ist als der Central Park in Manhattan. Weiters sind drei der fünf Bezirke dieser Metropole Einwohnerreicher als ganz Wien.
Aber Wien ist nicht New York. Dennoch sollten wir uns folgende Fragen stellen: Brauchen wir wirklich 23 Bezirke? Reichen nicht zehn, neun, acht oder sieben genauso gut? Und wäre es nicht deutlich sinnvoller unnötige Politikerposten ein zu sparen, als der Jugend alle Chancen zu nehmen?
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Miserable Gesundheitspolitik
Wenn es in der Politik um
Gesundheit geht, dann wird engstirnig gedacht. Man denkt weder mit noch nach.
Es wird nur ein einziges Thema angesprochen, welches mittlerweile
heruntergebetet wird, wie das Amen im Gebet. Dabei ist es nur Pipifax.
Es geht um das Thema Rauchen.
Eines von vielen, das als einziges behandelt wird. Alle anderen lässt man aus.
Zwar wurde einst ein Rauchverbot
in Lokalen beschlossen und umgesetzt, doch dieses Gesetz ist nichts weiter als
Heuchelei. Immerhin darf weiterhin in Bars, Restaurants, etc geraucht werden.
Weitere Denkansätze bei diesem
Thema: Verbot von Zigarettenautomaten und der nicht mehr sichtbare Verkauf von
Zigarettenschachteln.
Dies sind zwei Dinge, die zwar
schön und nett sind, aber rein gar nichts bewirken können. Genauso wie
Anti-Raucher-Kampagnen, Werbung für Nicorette und Co, sowie die Erhöhung der Tabaksteuer.
Jedoch setzt man nicht an, wo es
am wichtigsten wäre. Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen und ein hartes
durchgreifen bei jugendlichen Rauchern. Soll heißen: Sozialarbeit für die
Erwischten und Geldstrafen für deren Eltern. Dies muss auch bedeuten, dass die
Schulen mitmachen. Es darf nicht sein, dass Jugendliche während der Schulzeit
die Möglichkeit haben, zu Rauchen. Das bedeutet, dass Lehrer, die das Rauchen
von Schülern billigen, bzw. zulassen, was ich übrigens selbst erlebt habe, zur
Verantwortung gezogen werden müssen.
Doch wie gesagt, ist Rauchen nur
ein Pipifaxthema. Wir haben viel mehr und bedeutungsvollere Themen im Bereich
der Gesundheit. Dies wären Übergewicht und Adipositas, Bewegungsmangel,
schlechte Ernährung und Dieselabgase.
Nummer Eins, Übergewicht und
Adipositas, ist nicht ein kleines Thema. Es ist im zunehmen und verursacht
einen enormen Schaden für unser Gesundheitssystem. Dieser bezieht sich auf eine
Summe von über 1,1 Milliarden Euro pro Jahr.
Bewegungsmangel und schlechte,
bzw. falsche Ernährung begünstigen Übergewicht. Weiters fördern sie eine
Infektanfälligkeit und schwächen das Immunsystem. Außerdem stellen sie die
Ursache für einige Erkrankungen, wie Durchfall, Verstopfung und andere
Magen-Darm-Erkrankungen, dar.
Und über Dieselabgase wurde erst
vor wenigen Wochen berichtet, als die WHO diese aufgrund ihrer Krebserregenden
Substanzen auf eine Stufe mit Asbest und Co stellte. Jedoch hat die Politik zu
viel Angst vor der Autolobby um etwas dagegen zu unternehmen.
Fazit: Wenn
die Politik nicht endlich aufwacht und sich anständig über diese Probleme
Gedanken macht, sowie ordentliche Lösungen suchen und umsetzt, werden noch
ordentlich hohe Kosten für unser Gesundheitssystem entstehen. Sollte es hierzu
tatsächlich kommen, also keine Problemlösung durch die Politik, werden wir das
Problem haben, dass sich die sozialschwächere Hälfte der Gesellschaft, eine
medizinische und pflegerische Versorgung nicht mehr leisten kann. Gesundheit
wird dann das Privileg der Reichen sein. Daher ist es unabdinglich sich diesen
Herausforderungen zu stellen und die Gesundheitsversorgung aller Menschen in
Österreich sicher zu stellen.
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Weihnachten ist so gut wie überstanden
Das schlimmste ist überstanden.
Weihnachten ist so gut wie vorbei und die Menschen bereiten sich langsam auf
Silvester vor.
Mittlerweile verschwindet langsam
aber doch der ganze Weihnachtskitsch. Die Lichterketten werden abgehängt,
Dekorationen entfernt, keine Weihnachtsmusik mehr im Radio (beziehungsweise
beinahe) und die Bäume, ja die Bäume bleiben noch.
Dennoch: Weihnachten ist so gut
wie überstanden!
Dienstag, 24. Dezember 2013
Veränderungen
Du wachst auf und alles ist anders. Nichts ist
mehr so, wie es einmal war. Gestern warst du noch ein junger Mensch, der voll
im Leben stand und ständig Party machte, und heute bist du keine Ahnung, nicht
Alt, sondern irgendwie Reifer. Du hast das Gefühl, dass sich die Welt und alle
um dich herum verändert haben. Nur du nicht. Du bist der Gleiche. Nur du fühlst
dich anders. Irgendwie älter und reifer. Verbraucht.
So etwas geht natürlich nicht von heute auf
morgen. Es ist ein Prozess, der seine Zeit braucht und immer nur Schritt für
Schritt weiter geht. Über Wochen, Monate und Jahre hinaus. Es ist wie bei der
Herstellung von Bier. Das Getreide muss gehren. Und dafür braucht sie nun
einmal Zeit. Genau so ist es mit den Veränderungen im Leben. Wir schauen nicht
hin, beachten dies und das nicht, und auf einmal hat sich etwas getan. Wir
fragen uns, wie so das so ist, doch das nützt uns nichts. Man muss sich damit
abfinden. Ob man will oder nicht.
Paulo Coelho schrieb einst: „Der Mensch will
immer, dass alles anders wird, und gleichzeitig will er, dass alles beim alten
bleibt.“
Wir können uns mit Veränderungen nicht wirklich
anfreunden, auch wenn wir die eine oder andere Neuerung gerne hätten. Sie sind
einfach anders und deshalb kommen wir damit nicht zu Recht. Wir müssen uns dann
an etwas Neues anpassen, dass wir nicht kennen und möglicherweise auch nicht
verstehen. Es macht uns Angst. Es verändert unser Leben. Und mit Veränderungen
konnte die Menschheit noch nie Richtig umgehen.
Dabei brauchen wir uns deswegen keine Sorgen zu
machen. Es bleibt eh fast alles beim Alten. Außer, dass wir und unsere
Mitmenschen älter werden. Sie machen eine neue Ausbildung, bekommen einen
anderen Job oder ziehen um. Ansonsten verändert sich kaum etwas. Nur Städte
werden größer, Bäume weniger und die Luft schlechter. Ansonsten ändert sich
nicht viel.
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