Sonntag, 24. März 2013

Einmal noch ans Meer



Mukoviszidose ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung. Aufgrund der Fehlfunktion von Chloridkanälen die Zusammensetzung aller Sekrete exokriner Drüsen verändert. Sie wirkt sich auf Lunge und Bauchspeicheldrüse aus und verkürzt die Lebenserwartung der Betroffenen deutlich. Nach Momentanen stand der Medizin hat ein Mukoviszidosepatient eine Lebenserwartung von 35 Jahren.

Im Buch Einmal noch ans Meer. Mein Leben mit Mukoviszidose beschreibt Daniela Platzgummer ihr Leben mit dieser Krankheit. Geboren und aufgewachsen musste sie schnell lernen, dass sie ein kurzes Leben haben wird. Die vielen Krankenhausaufenthalte gehörten irgendwann zu ihrem Alltag und wurden zur Normalität.

Dieses Buch ist nicht nur ergreifend ehrlich, sondern auch brisant und hochaktuell. Es ist eine Geschichte, die man gelesen haben sollte, denn es geht einem mehr als nur nahe.

Die verdienste der EU



Es wird immer wieder und viel über EU und Euro geschimpft. Vor allem in den Leserbriefen der Schundblätter Österreich, Krone und Heute sind derart dumme und zusammenhangslose Kommentare zu finden. Und jedes Mal werden die guten Seiten der EU und des Euros außer Acht gelassen und unter den Teppich gekehrt.

Dabei hat die EU viel gebracht. Sie hat als Friedensprojekt den Frieden in Europa gesichert. Immerhin gab es seit knapp siebzig Jahren keinen großen Krieg mehr in Europa. Und vor der Gründung der EU war dies häufig der Fall. Dazu kamen noch die unzähligen kleineren Kriege, die ebenfalls eine Menge Verwüstung und Elend brachten.

Dank der EU rückten die Völker Europas näher aneinander heran. Man hat begonnen über Probleme zu reden, Kompromisse zu finden und eine gemeinsame Lösung, die allen genehm ist, umzusetzen, anstatt sich wegen jeder Kleinigkeit den Schädel einzuschlagen. Europa wurde somit zu einem Vorbild der Konfliktbewältigung und kann hierauf stolz sein.

Mittlerweile kann man problemlos durch ganz Europa reisen und einen ganzen Kontinent entdecken sowie all die großartigen Städte, Bauwerke, Denkmäler und zauberhaften Landschaften, die die Völker Europas schufen und ausmachen, bestaunen. Man hat die Möglichkeit sämtliche Museen, Galerien und andere Touristenattraktionen dieses Kontinents zu bestaunen. Und dies ohne Geld tauschen zu müssen.

Dank dem Euro brauchen wir nicht jedes Mal einen Währungstausch unternehmen, der als eine Dienstleistung selbstverständlich etwas kostet. Man spart somit Geld und bekommt die Möglichkeit spontan an einem Wochenende ins Ausland zu fahren.

All dies, der jahrzehntelange Friede, die Reisefreiheit, das Zusammenrücken der Völker und die gemeinsame Währung, sind verdienste der EU, die uns mehr Wohlstand gaben.

Samstag, 23. März 2013

Vielseitiges Denken beim Thema Studiengebühren



Wenn es um das Thema Studiengebühren geht, dann denken die Menschen viel zu einseitig. Sie denken nur Ja oder Nein und lassen andere Faktoren komplett außer Acht. Es wird nicht beachtetet, dass Akademiker 25 Prozent mehr Steuern zahlen als Nichtakademiker. Weiters vergisst man die Leistung die sie als Ärzte, Lehrer und Forscher erbringen. Sowie die unbezahlten Praktika.

Daher sollte man beim Thema Studiengebühren Vielseitiger denken und sich überlegen, welche Leistungen ein Studierender nach seinem Studium erbringen kann. Aber auch, was dieser und diese vor und während der Ausbildung für die Allgemeinheit tun kann. Immerhin muss die Finanzierung eines Studiums nicht immer über eine Geldleistung erfolgen, sondern auch durch die Arbeitskraft oder einem Dienst, der entweder vor oder während dem Studium erfolgt, erbracht werden.

Freitag, 22. März 2013

Dreiundzwanzig Jahre danach



Heute um halb neun tritt die österreichische Fußballnationalmannschaft gegen das Team der Färöer an. Und es werden Erinnerungen wach, als man im Jahre 1990 im schwedischen Landskrona 0:1 verlor. Der Schock von damals sitzt noch tief in der österreichischen Fußballseele. Und dreiundzwanzig Jahre danach kann es wieder passieren.

Religiöse Zwangsbeglückung



Schon wieder steht ein christliches Fest vor der Tür. Und wieder wird es kommerzialisiert, wodurch es Bekenntnislosen ziemlich auf die Nerven gehen wird. Leute, die keinen Gott brauchen und mit Religion nichts am Hut haben, werden dadurch Zwangs beglückt. So wie erst vor kurzem bei der Papstwahl.

Es wird langsam Zeit, dass Religion Privatsache wird. Im einundzwanzigsten Jahrhundert ist es längst nicht mehr Zeitgemäß, dass damit die Allgemeinheit belästigt wird. Immerhin ist das Christentum eine schwindende Gemeinschaft in Österreich. Es wird von Jahr zu Jahr Uninteressanter.

Mittwoch, 20. März 2013

Nur ein weiterer Ewiggestriger



Dieser Hype um den neuen Papst, Franziskus I, geht mir langsam auf die Nerven. Auch wenn er der „Papst der Armen“ ist, ist er kaum besser als all seine Vorgänger. Er ist genauso Konservativ und Zurückgeblieben; Ein Ewiggestriger. Und das in den Medien immer wieder zitierte „etwas konservativ“ ist die nichts weiter als eine heuchlerische Untertreibung.

Papst Franziskus I vertritt dieselbe Linie wie seine Vorgänger. Er lehnt Verhüttung, Schwangerschaftsabbruch und Homoehe ab. Er ist ein Mann, dem es lieber ist, wenn Millionen von Menschen dank seiner Lügen an HIV sterben, ehe sie ein Gummi nehmen und sich so vor einer unheilbaren Krankheit schützen. So waren bereits all die anderen Päpste.

Dienstag, 19. März 2013

Lächerlich oder Lächerlich



Als Manfred Juraczka Parteichef der Wiener VP wurde, habe ich mich gefragt, ob sich die Schwarzen politisch die goldene Kugel geben wollen. Und es scheint so, sie wollen es. Denn ihr Parteichef lässt mit vielen skurrilen und lächerlichen Forderungen aufhorchen.

Zuletzt mit dem Gehalts-Check für Gemeindebaumieter und möglicher Konsequenzen bei zu hohem Einkommen. Natürlich verdient man irgendwann mehr, als zum Zeitpunkt des Einzuges. Es gibt nämlich Gehaltserhöhungen. Und laut ÖVP soll dies mit höheren Mieten bestraft werden. Schön brav auf die Arbeiter!

Aber, wenn es Mal auf die Reichen geht, dann ist die ÖVP strikt dagegen. Dann kommt ein klares Nein zu höheren Steuern für Topverdiener, Nein zur Vermögenssteuer und all dem anderen Zeug, was sich gegen Reiche richtet. Man will lieber bei den Arbeitern und bei der Mittelschicht kassieren.