Sonntag, 29. September 2013

Die miserable Gesundheitspolitik in Österreich



Wenn es in der Politik um Gesundheit geht, dann wird engstirnig gedacht. Man denkt weder mit noch nach. Es wird nur ein einziges Thema angesprochen, welches mittlerweile heruntergebetet wird, wie das Amen im Gebet. Dabei ist es nur Pipifax.

Es geht um das Thema Rauchen. Eines von vielen, das als einziges behandelt wird. Alle anderen lässt man aus. Man lässt diese sozusagen unter den Tisch fallen, als seien diese Probleme bedeutungslos und irrelevant. Doch dies stimmt nicht.

Zwar wurde einst ein Rauchverbot in Lokalen beschlossen und umgesetzt, doch dieses Gesetz ist nichts weiter als eine Heuchelei. Immerhin darf weiterhin in Bars, Restaurants etc geraucht werden. Somit existiert ein weiteres nutzloses Gesetz, an welchem sich so manch ein dummer Politiker sich selbst loben darf.

Weitere Denkansätze bei diesem Thema: Verbot von Zigarettenautomaten und der nicht mehr sichtbare Verkauf von Zigarettenschachteln. Dies sind zwei Dinge, die zwar schön und nett sind, aber rein gar nichts bewirken können. Genauso wie Anti-Raucher-Kampagnen, Werbung für Nicorette und Co, sowie die Erhöhung der tabaksteuer.

Jedoch setzt man nicht an, wo es am wichtigsten wäre. Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen und ein hartes durchgreifen bei jugendlichen Rauchern. Soll heißen: Sozialarbeit für die Erwischten und Geldstrafen für deren Eltern. Dies muss auch bedeuten, dass die Schulen mitmachen. Es darf nicht sein, dass Jugendliche während der Schulzeit die Möglichkeit haben, zu Rauchen. Das bedeutet, dass Lehrer, die das Rauchen von Schülern billigen, bzw. zulassen, was ich übrigens selbst erlebt habe, zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Doch wie gesagt, ist Rauchen nur ein Pipifaxthema. Wir haben viel mehr und bedeutungsvollere Themen im Bereich der Gesundheit. Dies wären Übergewicht und Adipositas, Bewegungsmangel, schlechte Ernährung und Dieselabgase.

Nummer Eins, Übergewicht und Adipositas, ist nicht ein kleines Thema. Es ist im zunehmen und verursacht einen enormen Schaden für unser Gesundheitssystem. Dieser bezieht sich auf eine Summe von über 1,1 Milliarden Euro pro Jahr.

Bewegungsmangel und schlechte, bzw. falsche Ernährung begünstigen Übergewicht. Weiters fördern sie eine Infektanfälligkeit und schwächen das Immunsystem. Außerdem stellen sie die Ursache für einige Erkrankungen, wie Durchfall, Verstopfung und andere Magen-Darm-Erkrankungen, dar.

Und über Dieselabgase wurde erst vor wenigen Wochen berichtet, als die WHO diese aufgrund ihrer Krebserregenden Substanzen auf eine Stufe mit Asbest und Co stellte. Jedoch hat die Politik zu viel Angst vor der Autolobby um etwas dagegen zu unternehmen.

Fazit: Wenn die Politik nicht endlich aufwacht und sich anständig über diese Probleme Gedanken macht, sowie ordentliche Lösungen suchen und umsetzt, werden noch ordentlich hohe Kosten für unser Gesundheitssystem entstehen. Sollte es hierzu tatsächlich kommen, also keine Problemlösung durch die Politik, werden wir das Problem haben, dass sich die sozialschwächere Hälfte der Gesellschaft, eine medizinische und pflegerische Versorgung nicht mehr leisten kann. Gesundheit wird dann das Privileg der Reichen sein. Daher ist es unabdinglich sich diesen Herausforderungen zu stellen und die Gesundheitsversorgung aller Menschen in Österreich sicher zu stellen.

Samstag, 28. September 2013

Hitlergruß auf FPÖ-Veranstaltung



Am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung der FPÖ am Grazer Hauptplatz gab es wieder einmal Aufregung. Es war ein Szenario, dass die Ideologie dieser populistischen Hetzerpartei deutlich aufzeigt. Sebastian Pay von der Sozialistischen Jugend (SJ) sah, wie zwei Männer ihren rechten Arm zum Hitlergruß hoben. Er zeigte dieses Vergehen sofort an.

Der Verfassungsschutz ermittelte zwar, jedoch wurde nach der Sichtung von Videoaufnahmen, die Ermittlungen wieder eingestellt. Und weiterhin können Rechtsradikale ungeschoren ihre Spiele treiben. Es ist eine Schande für Österreich.

Freitag, 13. September 2013

Will Assad wirklich seine C-Waffen hergeben?



Das syrische Regime unter Assad will nun der Forderung der Amerikaner nachgehen und ihre Bestände an C-Waffen abgeben, damit diese Vernichtet werden können. Dennoch werde die US-Regierung nicht lange auf konkrete Schritte warten, teilte US-Außenminister John Kerry mit. Die Drohungen sollen dennoch aufrecht erhalten bleiben.

„Dies ist kein Spiel, es ist ganz real“, sagte Kerry. Währenddessen besprechen die Regierungen Russlands und der USA das weitere Vorgehen zur Vernichtung der syrischen Massenvernichtungswaffen. Eine diplomatische Lösung scheint damit möglich zu sein.

Dennoch gibt es Differenzen. Die USA wollen in die dafür notwendige UN-Resolution mit Drohungen versehen. Doch dies wird von Russland abgelehnt.

Trotzdem gibt es Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens des syrischen Regimes. Syrische Eliteeinheiten haben Teile des syrischen Giftgasarsenals sowie Munition an mindestens 50 verschiedene Orte gebracht.

Ich persönlich zweifle daran, dass Assad seine Chemiewaffen wirklich hergeben und vernichten lassen will. Meines Erachtens will der syrische Diktator nur auf Zeit spielen und so einen möglichen Angriff der Amerikaner soweit als möglich hinauszögern. Weiters besteht das Problem, dass man nicht die genaue Menge an C-Waffen kennt. Man kann somit nicht sagen, ob dann tatsächlich alle Massenvernichtungswaffen abgegeben wurden.

Donnerstag, 12. September 2013

Über religiöse Fanatiker und Spinner



Manche Leute beschweren sich über Kopftuchträgerinnen. Ich versteh das nicht. Mir ist das so wurscht, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht. Immerhin ist es nur ein Kleidungsstück!

Außerdem, ich beschwere mich ja auch nicht über die Kleidung von Nonnen und Priestern. Auch nicht über die verdammten Kirchenglocken, die mir meine Ruhe klauen. Oder über Leute die ein Kreuz über der Brust baumeln lassen. Die Religion anderer Leute geht mir am Arsch vorbei. Wer andere Menschen seine Religion aufzwingen will, ist in meinen Augen ein Fundamentalist. Und ich unterscheide dann nicht mehr zwischen Christ, Moslem, Jude oder sonst was. Diese Person ist für mich nur mehr ein engstirniges und Kleinkariertes Arschloch, welches ins Vorvorige Jahrhundert gehört.

Orte der Erinnerung



Ich war heute in Handelskai draußen um in der Millennium City beim Burger King zu speisen. Das hatte ich bislang nur ein Mal gemacht und das war vor längerer Zeit in Amsterdam. Damals bekam ich einen echt tollen Burger. Der war fantastisch. Doch heute setzte man mir denselben Müll vor, den man bei MacDonalds auch bekommt. Aber egal. Das ist ach nicht das Thema.

Jedenfalls, nachdem ich gegessen hatte, wollte ich mich in der Millennium City ins Branagan`s setzen. Allerdings gibt es das nicht mehr. Es ist weg und wurde durch ein neues Lokal ersetzt, welches mir auf dem ersten Blick vollkommen versnobt vorkam. Wie fast alles dort, musste ich mit ersetzen feststellen.

Ich begann daraufhin mich mit alten Erinnerungen zu befassen. Mir fiel wieder ein, wie sehr mich dieser Ort an ein Mädchen erinnerte. Aber nicht irgendein Mädel. Ein ganz besonderes Mädchen, welches ich als die Liebe meines Lebens bezeichnete. Ich dachte immer, ich sei darüber hin weg. Jedoch war das falsch. Ich bin noch immer nicht darüber hinweg, denn ich liebe dieses Mädchen noch immer. Das wurde mir klar, als ich heute in der Millennium City war. Es ist mir nicht möglich sie zu vergessen. Ich muss jetzt ständig an sie und an die Erlebnisse mit ihr denken. Speziell die, die mit Handelskai zu tun haben.

Dieses Mädchen traf ich früher sehr oft dort. Das war 2009, als ich meinen Zivildienst ableistete. Genau genommen war es März bis Juni 2009, als ich dieses Mädchen ständig sah. Dazu kommen noch ein paar Treffen zu vor. Teilweise noch aus dem Jahr 2008. Und so ziemlich all diese Ereignisse passierten bei Handelskai.

Scheiße, ich bin jetzt in so einer melancholischen Stimmung. Es erscheint mir als seltsam, als absurd. Zuletzt hatte ich eine derartige Phase wegen ihr vor über einem Jahr. Es dauert nicht sehr lange, aber dafür war es intensiv. Jetzt ist es auch intensiv. Und hoffentlich wird es wieder nicht lange anhalten.

Schinken-Käse-Toast



Wenn ich anstrengende Tage erlebt habe, belohne ich mich anschließend selber, in dem ich mich nachher am Yppenplatz ins CI setze und einen Schinken-Käse-Toast mit Spiegelei drauf bestelle. Dazu ein Bier. Ein Murauer. Ich fühle mich nachher wieder ein bisschen besser. Und ich kann euch mit absoluter Gewissheit sagen, dass es den aller besten Schinken-Käse-Toast im CI gibt. Selbst gemachtes Toastbrot und echt guter Bauernschinken. Mehr als nur köstlich. Ich würde es als Göttlich beschreiben.

Mittwoch, 11. September 2013

Ethik und Menschlichkeit



Erst wurde eine junge Irakerin weggeschickt, weil sie weder Geld für die Behandlung noch Versichert war. Dann wird eine knapp 18-jähriger Tschetschenin, schwer Nierenkrank, zwar behandelt, aber da diese nicht Versichert und auf der Flucht war sowie in Österreich Asyl sucht, unter Polizeiaufsicht gestellt und von der Mutter getrennt. Beide Fälle ereigneten sich im Wiener AKH. Sie zeugen von einem unausreichenden Verständnis für Ethik und Menschenwürde in diesem Land. Es ist eine Schande, dass in einem Staat, wo so viel Wohlstand herrscht, derartiges vorkommen kann.